Zahnarzt Selters
Dr. med. dent. Degenkolb
Ein tief verankerter Zahnschmerz oder die Spätfolgen eines Unfalls können die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit massiv beeinträchtigen. Wenn Entzündungen tief im Kieferknochen sitzen, ist höchste medizinische Präzision gefragt, um schwerwiegende Folgeerkrankungen abzuwenden. In unserer modernen Fachpraxis im Herzen des Westerwalds bieten wir Ihnen spezialisierte mikrochirurgische Lösungen an. Die Wurzelspitzenresektion dient dabei als sicherer, bakteriendichter Verschluss zur Zahnwurzel, wenn entzündete Wurzelkanäle drohen, die umliegenden Strukturen – insbesondere die Kieferhöhle – zu infizieren.
Die Anatomie des Oberkiefers birgt eine medizinische Besonderheit: Die Wurzelspitzen der hinteren Backenzähne grenzen oft unmittelbar an die Kieferhöhle (Sinus maxillaris) oder ragen sogar in diese hinein. Wenn Bakterien infolge einer tiefen Karies oder nach einem Unfall das Innere des Zahnes befallen, breitet sich die Entzündung über die Wurzelspitze hinaus im Knochen aus. In der modernen Zahnheilkunde unter der fachlichen Leitung von Dr. med.dent. Degenkolb in Selters steht der maximale Erhalt Ihrer Zähne im Fokus. Das primäre Therapieverfahren ist hierbei die klassische Wurzelbehandlung. Dennoch stößt diese Methode in komplexen Fällen – etwa bei extrem verzweigten Kanälen oder einer besonders aggressiven Keimbesiedlung – an ihre biologischen Grenzen. Eine Wurzelspitzenresektion ist die letzte Zahn Erhaltungsmöglichkeit wenn die Wurzelbehandlung fehlgeschlagen ist. Bei diesem kleinen, präzisen Eingriff wird das entzündete Gewebe an der Wurzelspitze schonend entfernt und die verbleibende Wurzel von unten (retrograd) bakteriendicht versiegelt. Diese Maßnahme ist von entscheidender Bedeutung für Ihren gesamten Organismus: Sie schützt die Kieferhöhle hocheffektiv vor einem bakteriellen Durchbruch. Ohne diesen Verschluss könnten die Erreger ungehindert in die Nebenhöhlen wandern und dort schmerzhafte, chronische und schwer behandelbare Sinusitiden auslösen.
Für Patienten, die eine nachhaltige Rettung ihres Zahnes und den Schutz ihrer Allgemeingesundheit im Westerwald suchen, bietet dieses Verfahren fünf entscheidende Privilegien:
Um Sie umfassend und transparent aufzuklären, beleuchten wir auch die Limitationen und Begleiterscheinungen des Verfahrens:
Ich habe große Angst vor oralchirurgischen Eingriffen. Muss ich mit Schmerzen rechnen? Nein. Der Eingriff wird unter einer hochwirksamen, modernen Lokalanästhesie durchgeführt, sodass Sie absolut nichts spüren. Für uns steht Ihr emotionales Wohlbefinden an erster Stelle: Eine schnelle Schmerzbehebung ist auch mit Lachgas möglich. Die Sedierung mit Lachgas nimmt Ihnen die Angst, versetzt Sie in einen Zustand tiefer Entspannung und lässt die Behandlungszeit für Sie gefühlt wie im Flug vergehen.
Wann genau ist die Kieferhöhle durch einen Zahn gefährdet? Besonders die Wurzeln der oberen Backenzähne liegen anatomisch sehr nah an der Kieferhöhlenbasis. Liegt eine unbehandelte Entzündung der Wurzelkanäle vor oder kam es durch einen Unfall zu einem Riss im Knochen, können Bakterien die dünne Knochenwand durchwandern. Eine Wurzelspitzenresektion kappt diesen Infektionsweg rechtzeitig und schützt die Kieferhöhle dauerhaft vor dem bakteriellen Befall.
Wie lange dauert der Heilungsprozess nach dem Eingriff bei Dr. med.dent. Degenkolb? Die eigentliche Behandlung in Selters ist meist in 30 bis 45 Minuten abgeschlossen. Nach etwa 7 bis 10 Tagen werden die feinen Fäden gezogen. Die ersten zwei bis drei Tage sollten Sie sich körperlich etwas schonen und auf Sport sowie starke Wärme verzichten, danach sind Sie in der Regel wieder voll einsatzfähig in Ihrem Alltag.